• Rollstuhlmobilität • Optimismus • Lichtblicke • Lebensqualität • Inklusion • Selbstbestimmtheit •

Unsere Projekte

Um unsere Vereinsziele zu erreichen, planen und verwirklichen wir verschiedene Projekte.

Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Kooperationspartnern zusammen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass unsere Vorstellungen auch realistisch und funktionell umgesetzt werden können.

Rollstuhlparcours Bad Berka

In Kooperation mit dem Landschaftsgestalter Freiraummanagement Reyk Sattler und durch eine großzügigen Spende der Manfred Sauer Stiftung entstand im Sommer 2022 neben der Zentralklinik Bad Berka ein Rollstuhlparcours.

Mit dem Aufbau wurde im Juli 2022 begonnen. Die vorläufigen Abschlussarbeiten wurden in der ersten Septemberwoche durchgeführt. Es fehlen nun noch die Geländer rings um den Parcours. Diese sollen voraussichtlich zwischen Oktober 2022 und März 2023 geliefert und daraufhin angebaut werden.

Im Laufe des Jahres 2023 soll hier noch ein Unterstand zum Schutz vor Wettereinflüssen errichtet werden.

Die offizielle Einweihung ist derzeit für den Frühling 2023 geplant. Bis dahin darf der Parcours aber bereits jetzt in Teilen genutzt werden.

Planungsarbeiten

Die komplette Präsentation der Planungsarbeiten (pdf) stellen wir Ihnen an dieser Stelle gern zur Verfügung.

Pressemitteilung: Start der Bauarbeiten für Rolli-Parcours

Zentralklinik Bad Berka, 20. Juli 2022 — An der Zentralklinik haben die Arbeiten zum Bau eines Rollstuhl-Parcours begonnen. Für rund 80.000 € errichtet der Verein ROLLIS e.V. (Rollstuhlmobilität • Optimismus • Lichtblicke • Lebensqualität • Inklusion • Selbstbestimmtheit) aus Erfurt mit Unterstützung der Manfred-Sauer-Stiftung und der Zentralklinik Bad Berka eine Trainingsstrecke für Rollstuhlfahrer. „Wir möchten mit diesen idealen Trainingsbedingungen ein Rollstuhlmobilitätstraining ermöglichen, dass den Patientinnen und Patienten Kenntnisse sowie Handlungsfähigkeiten vermittelt werden und somit Sicherheit bietet, auf Alltagssituationen vorbereitet zu sein und so die Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit durch Mobilität fördern“, erklärt Vereinsvorsitzende von ROLLIS e. V. und Chefärztin des Querschnittgelähmten-Zentrums und der Klinik für Paraplegiologie/Neuro-Urologie, Dr. Ines Kurze.

In den kommenden Wochen entsteht auf dem Gelände der Klinik im angrenzenden Wald eine ca. 500 qm große Trainingsfläche, ein Zufahrtsweg von der Klinik zum Parcours und ein Unterstand zum Schutz vor Regen und Sonne.

Das Querschnittgelähmten-Zentrum der Zentralklinik gilt überregional als führend bei der Versorgung querschnittgelähmter Menschen. So werden frisch Rückenmarkverletzte hier erstbehandelt, weiterführend mobilisiert und im Rahmen einer lebenslangen Nachsorge zur Früherkennung, Vermeidung und Behandlung von lähmungstypischen Komplikationen versorgt. Neben Patienten mit erworbenen Querschnittlähmungen (z. B. nach Unfällen, Tumoren oder Entzündungen am Rückenmark) werden auch Betroffene mit angeborener Lähmung (z.B. Spina bifida) bereits im Kleinkindalter und Menschen mit neurologischen Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose) mit typischen Querschnittsymptomen, wie Rollstuhlabhängigkeit, sowie neurogenen Blasen- und Darmfunktionsstörungen behandelt.

Rund 2.000 Patienten werden jährlich stationär und ambulant versorgt.